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Warum die Fleischfütterung besser ist!
Bei nachfolgend genanntem handelt es sich um Beobachtungen von Hundehaltern und Tierärzten, die uns mitgeteilt wurden.
Wir haben die Aussagen lediglich gesammelt und zusammengestellt.
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Was ist Fertigfutter?

Fertigfutter ist Trocken- u. Dosenfutter mit einem Fleischanteil von ca. 4% (siehe Angaben Hersteller) der größte Teil besteht aus Getreide (Soja) Rückstände aus der Zucker- Fettverarbeitung und Müllerei-industrie!
Hunde und Katzen brauchen gar kein Getreide, es kommt in der Natur nicht(oder zumindest nur in minimalster Menge) vor, daß Getreide gefressen wird. Gemäß Studien sind Getreide krebserregend für den Hund.
In Amerika, die seit 60 Jahren Fertigfutter kennen, ist Krebs die Todesursache Nr. 1 bei Hunden.Abgesehen von den fraglichen Inhaltsstoffen, die zweifellos in manchem Hundefutter enthalten sind, gibt es sicher auch Hersteller, die qualitativ hochwertiges Grundmaterial verwenden. Es ist nur schwer, bzw. unmöglich die einen von den anderen zu unterscheiden. Es gibt keiner zu, daß er Ramsch und Abfälle aus der Lebensmittelindustrie ins Hundefutter einmischt.
Die Deklaration: 22% Rohprotein, 10% Rohfett, 25% Kohlenhydrate und im Dosenfutter 98% Feuchtigkeit sind wenig aussagekräftig.
Die wesentlich wichtigere Aussage wäre die Verdaulichkeit. Sie liegt beim Dosen- und Trockenfutter bei 30%. Fleischprodukte werden zu 98% verdaut., d.h. je mehr Fleisch im Fertigfutter enthalten ist, desto weniger Kotmenge wird abgesetzt - je weniger Fleisch enthalten ist, desto mehr Kot wird abgesetzt.Kommerziell hergestelltes Fertigfutter wurde nicht entworfen, um die Bedürfnisse unserer Hunde und Katzen zu decken, sondern schlicht und einfach, um die Reste der menschlichen Nahrungsmittelindustrie gewinnbringend zu verwerten.
Der große Vorteil von Fertigfutter ist: es ist praktisch und bequem.Die Hauptnachteile sind: Es ist ungesund und reduziert die Lebensspanne unserer Hunde um durchschnittlich 5 Jahre.
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Was sollte man ernährungsphysiologisch füttern, um Krankheiten vorzubeugen?

Wir unterscheiden bei unseren Tieren drei verschiedene Verdauungstypen: Herbivoren=Pflanzenfresserz.B. das Pferd, Omnivoren=Allesfresser z. B. das Schwein und der Mensch, Carnivoren = Fleischfresser der Hund und andere Raubtiere.
Der Unterschied erklärt sich aus dem Aufbau und in der Funktion der Verdauungsorgane. Der Magen ist im Vergleich zu den Herbivoren (Pflanzenfressern) sehr viel größer. Relativ zum Körpergewicht ist der Hundemagen 8 x so groß wie ein Pferdemagen. Dafür ist der Verdauungsweg des Hundes sehr kurz - beim Pflanzenfresser sehr lang.
Bei letzteren ist es notwendig, den Darmbakterien Gelegenheit zu bieten, die Rohfaser aufzulösen und dem Körper zuzuführen. Es ist daher nur logisch, daß die Nahrung des Hundes im Gegensatz zum Pflanzenfresser um ein Vielfaches konzentrierter sein muß, weil sie kürzer in Magen und Darm verweilt.
Daraus ergibt sich, daß die Verdauungssäfte, welche die Nahrung im Hundemagen umwandelt, eine größere Wirkungskraft haben müssen, als die des Pflanzenfressers. Ein Bestandteil der Magensäure beim Hund ist die Salzsäure, die z.B. bei einer Ziege 0,05 % und beim Hund 0,5 % beträgt, also 10 x so stark konzentriert ist.
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Um den Verdauungsweg nochmals zu verdeutlichen:

Bei Pflanzenfressern dauert es etwa 4-5 Tage, bis die aufgenommene Nahrung vollkommen verdaut ist; beim Hund ist der Verdauungsvorgang nach 24 Stunden beendet, wenn nur Fleisch gefüttert wurde. Bei sogenannter Mischkost wurden bei Versuchen nach 4-7 Tagen noch Reste dieser Nahrung im Kot festgestellt.
Dies spricht einwandfrei gegen eine Verfütterung mit Fertigfutter in dem viel Getreide enthalten ist. Die Produktion von Magensäure durch die Magenschleimhaut "springt" nämlich nur an, wenn der Schlüsselreiz "Fleisch" kommt. Kohlehydrate üben einen viel geringeren Reiz auf die Magenschleimhaut aus und damit ist klar, daß die Salzsäureproduktion dadurch geringer wird. Diese Menge reicht in vielen Fällen nicht aus, um Bakterien abzutöten.
Es entstehen Fehlgärungen - das Futter fault und führt häufig zu Durchfall. Schon jetzt ist also erwiesen, daß der Organismus des Hundes auf eiweißreiche Nahrung eingestellt ist. Der Hund ist in der Lage, große Mengen tierisches Eiweiß und Fett zu verdauen.
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Wie verdaut der Hund?

Der Hund nimmt die Nahrung sehr schnell auf, lediglich harte Teile werden durch Kauen zerkleinert.Der Speichel enthält keine Verdauungsenzyme und im Maul sind keine Geschmacksknospen.
D. h. der Hund kann nicht schmecken, was er frißt, sondern nur riechen.Der Speichel dient vor allem dazu, die Nahrung gleitfähig zu machen. Im Magen werden Proteine (Eiweiße) aufgespaltet besonders bei Verfütterung von rohem Fleisch mit grünen Pansen (Pansenbakterien).
Der Magensaft enthält keine Enzyme, die pflanzliche Fette und Kohlenhydrate aufspalten können. Deshalb ist der Magen für die Verdauung dieser Nahrungsbestandteile unbedeutend. Durch den Salzsäuregehalt des Magensafts wird ein großer Teil der mit der Nahrung aufgenommenen Bakterien vernichtet. Die Verdauung von Kohlenhydraten und Fetten, was der größte Anteil des Fertigfutters ist, findet hauptsächlich im Dünndarm statt.
Die Pflanzenzelle, die aus Zellulose besteht, kann von den Enzymen der Verdauungstraktes nicht verdaut werden. Möglich ist das nur, wenn das Getreide z.B. erhitzt ist. Aber auch gekochtes, b.z.w. erhitztes Getreide (Kohlenhydrate) wird nur zu einem geringen Teil verwertet, d. h in körpereigenes Eiweiß umgewandelt.
Der größte Teil davon wird als Körperfett ein - b.z.w. abgelagert. Unsere Hundepopulationen sind bei genauer Betrachtung bereits häufig schon im Welpenalter viel zu übergewichtig. Ein hervorragendes Diätfutter ist natürlich auch das Fleisch, denn der Wolf oder andere Raubtiere werden durch Ihre Fleischernährung nicht fett.
Rindfleisch sollte immer roh gefüttert werden, da es keine Erkrankung gibt, die
vom Rind auf den Hund übertragbar ist.
Ein volkstümlicher Unsinn ist, daß Hunde durch Verfütterung von rohem Fleisch
bissig bzw.bissiger werden.
Schweinefleisch sollte nicht nur auf Grund seines hohen Fettanteiles nicht an
Hunde verfüttert werden, sondern weil es zur lebensbedrohlichen Aujetzkischen
Krankheit kommen kann. Man nennt diese Erkrankung auch Pseudowut.
Es gibt keine Behandlung dagegen. Es ist eine Virusinfektion, d.h. man kann durch
kochen oder braten Bakterien oder Parasiten abtöten, aber nicht Viren. Nur durch
sehr hohe Temperaturen und hohem Druck ist es möglich, Viren zu vernichten. Das
Fleisch ist dann nicht mehr verwertbar.
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Wie ernährt man einen Welpen?

In der Regel bekommen Sie Ihren Hundeliebling im Alter von 8-12 Wochen vom Züchter mit nach Hause. Meist werden Sie dort gute Ratschläge für Haltung und Ernährung erhalten; und zu Hause angekommen werden Sie erneut mit den besten Ratschlägen von allen möglichen mehr oder weniger kompetenten Freunden versorgt, so daß Sie dann - wenn dieses Hundebaby Ihr erster tierischer Kamerad seiner Spezies ist - mehr als verwirrt sind.
Alle möglichen Dosen-, Trocken,- und Fertigfutternamen irren durch Ihre Gedanken mit der Frage: „Wie mache ich es jetzt richtig?“ Roh oder gekocht? Dose oder Trockenfutter?
Zunächst einmal kommt es darauf an, wie der Welpe bisher bei seinem Züchter ernährt wurde: ob mit Fertigfutter oder Frischkost. Wenn er bis dato - was leider sehr, sehr selten der Fall ist - mit Frischfleisch und Zutaten gefüttert worden ist, haben Sie es gut, denn eine Änderung des Futterplanes ist dann nicht notwendig.
Andernfalls sollten Sie jetzt daran gehen den Hund langsam auf eine für ihn artgerechte und gesunde Ernährung umzustellen.
In der Tat wäre es wünschenswert, wenn die Mutter des Welpen bereits mit einer Fleischmischung mit grünen Pansen gefüttert wurden ist. Durch Verfütterung von grünen Pansen wird bei der Mutter sehr viel Milch produziert und die Milchsekretion sehr stark stimuliert. Sie sind auch auf die Geburt körperlich wesentlich besser vorbereitet, als durch die Verfütterung von Fertigfutter.
Welpen sollten ab der 2. Lebenswoche ganz kleine Portionen zerkleinerten grünen Pansen erhalten. Obwohl sie noch keine Zähne haben, nehmen sie dieses Futter auf.
Der Vorteil ist, daß das Muttertier nicht so stark abgesäugt wird und die Welpen sich hervorragend entwickeln. Nach 4 - 6 Wochen fressen sie je nach Rasse 250 - 300g Fleischmischung. Wenn die Welpen abgesetzt werden, sind es richtige Muskelpakete. Da die meisten Menschen einen Welpen erhalten, der mit Fertigfutter(dazu gehört natürlich auch Welpenfutter)aufgewachsen ist, sollten Sie den Welpen über 2 -3 Tage auf Frischfutter umstellen.
Dabei ist folgendes zu beachten:
Welpen erhalten die gleiche Menge Fleisch auf zwei Mahlzeiten verteilt, wie im erwachsenen Alter entsprechend der Rassenzugehörigkeit. Eine drei bis viermalige Fütterung trifft dann zu, wenn der Welpe Fertigfutter erhält - Ursache: s.o. Ernährung eines Hundes. Dazu mischt man bei großen Rassen ca. 100g bis 200g gequetschte Getreideflocken unter das Fleisch. Um den Zahnwechsel zu unterstützen und dem Welpen ausreichende Mengen von Calcium für den Knochenaufbau zur Verfügung zu stellen ist es ratsam ca. 600g Rindermarkknochen bereits in diesem Alter schon mit anzubieten für einen Zeitraum von 4 Wochen.
Ein sehr guter Calciumlieferant sind Rinderkehlköpfe. Eine andere Möglichkeit ist die Zufütterung von Mineralstoffmischung mit einen Ca:Ph - Verhältnis von 2:1 Die Welpenkost sollte ¾ aus Rindfleisch mit Pansen bestehen. Der Rest kann z.B. Getreideflocken sein.
Was in diesem Lebensabschnitt versäumt wird ist irreversibel, es läßt sich nicht wieder umkehren. Es ist selbstverständlich auch möglich, was auch beweisbar ist über ca. 10 Jahre, daß Welpen aber auch erwachsene Hunde verschiedene Rindfleischprodukte zu fressen bekommen ohne Beifutter wie z.B. Getreide Mix. Zu Ihrer täglichen Fleischnahrung erhalten diese Tiere z.B. Vitamineral, Kehlköpfe oder Rindermarkknochen.
Diese Tiere haben kein Gramm Fett angesetzt, sie sind richtige Muskelpakete mit glänzendem Fell. Natürlich erreichen solche Hunde auch Ihr physiologisches Alter, da es Organkrankheiten nicht gibt.
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Was sind die Vorteile einer artgerechten Ernährung ?

Erfahrungen aus langjähriger Praxistätigkeit belegen, daß z.B. Schäferhunde nicht mehr nur 9-10 Jahre alt werden, sondern sehr wohl 15-16 Jahre. Das große Problem mit den Berner Sennenhund. Viele Besitzer klagen, daß Ihr Hund nur 6 bis 7 Jahre alt geworden ist. Wir haben mehrere Beispiele, daß bei konsequenter Rindfleischernährung diese Hunde auch bis 15 Jahre alt werden b.z.w. geworden sind.
Weitere Erfahrungen sind:
- Sie erkranken in den meisten Fällen weder an einer Magendrehung noch an zahlreichen Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetis, Leber-, Nieren- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen oder Kreislauferkrankungen, da sie nicht übergewichtig aufwachsen.
- Krebserkrankungen treten nicht mehr auf, besonders dann, wenn handelsübliches Trockenfutter zum Fleisch mit zugefüttert wird.
- die Hunde bekommen ein glänzendes schuppenfreies Haarkleid (sehr hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren im Fleisch) einen natürlichen physiologischen Haarwechsel, nicht wie bisher über das gesamte Jahr ständiger Juckreiz, Haarausfall bis hin zu nässenden Ekzemen.
- Zuchthündinnen haben eine hervorragende Fruchtbarkeit und physiologische Wurfgrößen.
- diese Tiere zeigen eine stärkere Abwehr gegenüber Krankheiten und Parasiten
- diese Hunde haben saubere Zähne, starke Nägel, saubere Ohren
- und was für viele Hundefreunde wichtig ist: einen kleinen kompakten Kot.
Einige Bemerkungen noch zu BSE, da Rindfleisch verfüttert wird:
BSE ist nicht übertragbar auf Hunde durch Fütterung von Rindfleisch. Bereits in einer gemeinsam veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeit von 1995 (Auszug in Lohmann-Information 1/96, S. 5) haben Prof. Dr. H.J. Selbitz (Leipzig) und Prof. Dr. W. Bisping (Hannover) festgestellt, daß eine Infizierung mit BSE durch das Futter nicht beobachtet wurde. Wir wollten nun den neuesten Stand erfahren und haben hierzu Herrn Prof. Dr. Joachim Pohlenz vom Pathologischen Institut der Tierärztlichen Hochschule Hannover angesprochen. Die eindeutige Antwort lautet: Bis heute hat es weltweit keinen einzigen Anhaltspunkt dafür gegeben, daß Hunde sich über die Futteraufnahme mit BSE infizieren könnten (obwohl zu Versuchszwecken Gehirnmaterial von an BSE erkrankten Rindern verfüttert worden war).
Literaturangaben zu den Ausführungen:
- Horst-Joachim Christoph:Klinik der Hundekrankheiten
- Edward C.Straiton:Hundekrankheiten
- Peter Teichmann:ABC der Hundekrankheiten
- Koch:Lehrbuch der Anatomie der Haustiere
- E.Kolb:Lehrbuch der Physiologie der Haustiere
- Meyer/Heckötter:Futterwerttabellen für Hunde und Katzen
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