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Vorurteile gegenüber Barfen und füttern mit Frischfleisch

Jun 15, 2017Wissenswertes

Vorurteile gegenüber Barfen

Vorurteile gegenüber Barfen

Vorurteile gegenüber Barfen sind weit verbreitet bei Hundebesitzern. Mit diesem Artikel möchte ich Ihnen diese Vorurteile nehmen. Durch meine langjährige Tätigkeit als Tierarzt weiß ich um die Vorteile von Barfen – biologisch artgerechte Rohfütterung.

Vorurteile geschürt durch Futterhersteller und einige Tierärzte

Fertigfutter Hersteller und Kollegen Tierärzte warnen immer wieder vor rohem Fleisch und Knochen. Ihre Aussagen sind:

Rohes Fleisch sei gefährlich. Unsere Hunde bekommen Parasiten oder Salmonellen. Nur durch Fertigfutter könne der Nährstoffbedarf des Hundes gedeckt werden. Knochen seien lebensgefährlich warnt die Fertigfutter-Lobby.

Rohes Fleisch sei gefährlich durch Parasiten & Salmonellen

Der Hund besitzt ein Verdauungsapparat eines Karnivoren (Fleischfresser) d. h. die gesamte Verdauung des Hundes ist auf rohes Fleisch und Knochen eingestellt. Salmonellen und andere Bakterien sowie Parasiten sind allgegenwärtig. Ein gesunder Organismus wird damit problemlos fertig. Die Magensäure der Fleischfresser hat einen sehr niedrigen pH-Wert d. h. die Fleischfresser besitzen aggressive Verdauungssäfte, die schädliche Bakterien sofort vernichten.

Nur Fertigfutter deckt den Bedarf an Nährstoffen

Diese Aussage ist falsch! In Fertigfutter werden sehr viele Zusatzstoffe, Vitamine und teilweise Konservierungsstoffe verarbeitet. Diese Zusatz- und Konservierungsstoffe benötigt ein Hund nicht. Durch Fertigfutter können Allergien auftreten hervorgerufen durch Zusatzstoffe. Übergewicht durch zu viele Kohlenhydrate im Fertigfutter ist keine Seltenheit.

Rohfleisch macht böse

Ein Märchen, das sich hartnäckig hält. Hunde verteidigen natürlich ihr Fleisch gegen andere Hunde. Das hat keine Auswirkungen auf das Verhältnis Mensch/Hund, sondern ist eine Frage der Erziehung!


Vorteile durch BARF

Inzwischen füttern immer mehr Menschen ihre Hunde oder Katzen nach den Prinzipien von BARF. Sie berichten von erstaunlichen Besserungen des Gesundheitszustandes und das ihre Tiere wesentlich älter werden.

Hautprobleme verschwinden oder bessern sich

Die Hunde sind agiler, weil sie schlanker geworden sind. Die Hündinnen haben mit Trächtigkeit und Welpen Versorgung weniger Probleme. Welpen wachsen langsamer und gesünder auf.

– Übergewicht wird reduziert oder tritt nicht mehr auf.

– Zahnstein wird reduziert oder tritt nicht mehr auf.

– Hunde sind agiler und bewegen sich mehr.

– Allergien verschwinden oder werden gelindert.

– Welpen wachsen langsamer und gesünder auf.

– Senkung von Tierarztkosten durch natürliche Fütterung.

Fazit

Es gibt viele verschiedene Arten einen Hund gesund zu füttern. Barfen gehört unbestritten dazu. Die Verantwortung für die Gesundheit unserer Haustiere liegt nicht beim Tierarzt oder bei der Futtermittelindustrie, sondern sie liegt in Ihren Händen. Gehen Sie nicht den einfachsten und bequemsten Weg, sondern den besten.

Unseren Hunden ist nur ein kurzes Leben auf unserer Erde beschieden und sehr viel Einfluss können wir darauf nicht nehmen. Aber in diesen Grenzen haben wir sehr wohl die Möglichkeit, die Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben zu schaffen. – Nehmen Sie es in die Hand!

Sie haben Fragen zu BARF oder wünschen eine tierärztliche Beratung dann stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Hier können Sie sich mit uns in Verbindung setzen und eine Beratung anfordern: > kostenfreie tierärztliche Beratung.

Sie können uns auch telefonisch, innerhalb unserer Geschäftszeiten erreichen:

Tel.: 034771 / 2 41 51